Mehl Aufbewahrung: Frisch & schädlingssicher
Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2026
Mehl ist ein lange haltbares Lebensmittel, aber leider auch bei Lebensmittelschädlingen wie Mehlwürmer und Mehlkäfer sehr beliebt. Wer nur gelegentlich selber backt, muss sich um die Mehl Aufbewahrung kaum Gedanken machen. Zum Pizza machen oder Kuchen backen ist ein Kilo Weizenmehl Typ 405 schnell aufgebraucht. Falls doch etwas übrig bleibt, ist die Papiertüte zum Aufbewahren geeignet. Der Rest einer Mehlpackung hält sich im dunklen Küchenschrank “ewig”, zumal sich normales Haushaltsmehl zum Anbinden für eine perfekte Bratensoße aufbrauchen lässt.
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Will man jedoch regelmäßig Kuchen und Brot backen, verschiedene Mehlsorten verwenden oder kauft man direkt seine Mehle in der Mühle, ist die richtige Mehl Aufbewahrung ein wichtiges Thema. Zu berücksichtigen ist die Haltbarkeit des Lebensmittels. Ziel ist es, das Produkt vor Qualitätsverlust, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall zu schützen sowie seine Backeigenschaften zu erhalten.
Im Artikel erklären wir den Unterschied bei Mehltypen, deren spezifische Haltbarkeit sowie Vorteile und Nachteile verschiedener Aufbewahrungsbehälter für Mehl.
Kompakt: Das Wichtigste zur Mehl-Aufbewahrung
Mehl Aufbewahrung: Ist die Papiertüte die beste Wahl?
Mühlen verpacken ihre Mehle je nach Packungsgröße entweder in einfachen Papiertüten oder im Mehlsack aus Kraftpapier. Beide Verpackungen schützen vor Licht, gewährleisten jedoch eine gewisse Durchlüftung des Mehls, welches eine Restfeuchtigkeit aufweist.
Wird Weizenmehl, Roggenmehl, Dinkelmehl, Pizzamehl trocken, dunkel, kühl gelagert und relativ zügig verbraucht, ist ein Umfüllen in andere Behälter nicht unbedingt notwendig.
Möchte man den Mehlvorrat vor Feuchtigkeit bzw. vor Schädlingen schützen, ist Mehl Aufbewahrung in anderen Behältern wie zum Beispiel Glasbügelglas, Schraubverschlussglas oder Lebensmitteleimer überaus sinnvoll. Denn weder wollen Sie Lebensmittelmotten, geschweigedenn Mehlmilben in der ganzen Küche.
Dadurch kann sich unter Umständen auch die Haltbarkeit des Mehls erhöhen lassen. Für uns stellt die beste Lösung die Mehlaufbewahrung in Lebensmitteleimern dar – die richtige Größe vorausgesetzt!
Wie lange ist Mehl haltbar? Haltbarkeit nach Mehltype im Überblick
Mehl gilt als unbegrenzt haltbar. Dies stimmt allerdings nur bedingt. Mehle haben je nach Mehltype eine Haltbarkeit zwischen einem halben Jahr bis zu etwa 2 Jahren. Die konkrete Haltbarkeit lässt sich dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum entnehmen, welches vom Hersteller garantiert wird – richtige Lagerung vorausgesetzt.
Bei optimaler Aufbewahrung können Mehle weit über das MHD haltbar sein. Aber darüber entscheidet letztlich Mehlsorte, Ausmahlungsgrad sowie Fettgehalt des Mehls. Umso höher der Ausmahlungsgrad, desto mehr Bestandteile vom Korn sind in einer Mehlsorte enthalten. Mehle, welche einen hohen Kornanteil enthalten, sind deutlich kürzer haltbar, als Mehlsorten mit niedrigem Ausmahlungsgrad.
Konkret heißt das:
Helle Mehle sind weitaus länger haltbar als Vollkornmehl.
Was bedeutet die Mehlzahl bzw. Mehltype für die Haltbarkeit?
Mit Ausnahme von Vollkornmehl wird jede Mehlsorte nach DIN typisiert. Die Mehltype gibt an, wie hoch der Mineralstoffgehalt des Mehls ist. Weizenmehl Typ 405 hat einen geringen Mineralstoffgehalt, indes enthält Weizenmehl Type 1050 weitaus mehr Mineralstoffe. Vollkornmehle haben den höchsten Mineralstoffgehalt, da hierbei immer der Keimling vollständig enthalten ist.
Jede Mehltype wirkt sich stets auf die Mehl Haltbarkeit aus. Der Fettgehalt in niedrigen Mehltypen ist weitaus geringer. Vollkornmehl hat den höchsten Fettgehalt. Diese Mehlsorten sind deshalb nicht so lange haltbar, weil das im Mehl enthaltene Fett ranzig und somit ungenießbar wird.
Bei Mehl Aufbewahrung ist möglichst immer auf dunkle und kühle Lagerung zu achten. So lässt sich das Ranzig werden verlangsamen.
Mehl Haltbarkeit: Richtwerte nach Mehltype und Mehlsorte
Nachfolgende Werte stellen lediglich Richtwerte zur Haltbarkeit von Mehlsorten dar. Schauen Sie immer auf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
- Weizenmehl Type 405 Haltbarkeit bis zu 18 Monate
- Weizenmehl Type 550 ist ca. 12 bis 18 Monate haltbar
- Roggenmehl 815 Haltbarkeit circa 12 bis 18 Monate
- Dunkle Mehle haltbar bis ca. 15 Monate
- Weizenmehl 1050 etwa 3 bis 6 Monate haltbar
- Roggenmehl 1370 hält sich circa 3 bis 6 Monate
- Vollkornmehl Haltbarkeit 6 bis 9 Monate
Kann man abgelaufenes Mehl noch verwenden?
Ja. Bei richtiger Mehl Aufbewahrung können Sie Mehle auch über das MHD hinaus verwenden, wenn das Haushaltsmehl frisch duftet, nicht klumpt, leicht aus der Verpackung rieselt.
Mehl kaufen: Supermarkt oder direkt von der Mühle?
Wir verwenden beides. Kaufen unser Haushaltsmehle teilweise auch im Reformhaus. Jedoch bieten Mühlen weitaus größere Auswahl bei den Mehlsorten. Zudem schmecken Brot, Pizzateig und Kuchen besser, wenn mit Bio-Mehl aus der Mühle gebacken wird. Der Qualitätsunterschied ist deutlich schmeckbar.
Mangels nahe gelegener Mühle bestellen wir unsere Mehle online im Mühle Shop. Aufgrund der Versandkosten lohnt sich eine Mehlbestellung nur bei einem größeren Mehlvorrat. Deshalb haben wir uns passende Lebensmittelbehälter angeschafft, die lichtdicht und luftdicht verschließbar sind, darüber hinaus zuverlässig vor Feuchtigkeit und Schädlingen schützen.
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Welcher Behälter eignet sich am besten zur Mehl-Aufbewahrung?
Alle Mehlarten sollten zwar immer zeitnah verbraucht werden, lassen sich aber problemlos lange aufbewahren. Bei ordentlicher Lagerung können Dinkelmehl, Weizenmehl, Roggenmehl, Pizzamehl usw. auch nach dem Ablauf des MHD verwertet werden.
Zur Mehl Aufbewahrung kommen verschiedene Behältnisse in Betracht:
- Mehltüte
- Gläser mit Schraubverschluss
- Drahtbügelglas
- Kunststofftonne
- Getreidetonne
- Vorratsbehälter aus Glas
- Vorratsbehälter aus Kunststoff
- Frischhaltedosen / Vorratsdosen
Welches Behältnis am besten für die Mehl Aufbewahrung geeignet ist, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa:
- Mehlmenge
- Ziel der Mehlbevorratung
- Kurzzeitaufbewahrung
- Langzeitaufbewahrung
- Platz in der Vorratskammer
- Qualität des Aufbewahrungsbehälters
Materialvergleich: Ist Glas oder Plastik besser zur Mehl-Aufbewahrung geeignet?
Bei der Frage, welches Material sich am besten zur Mehl Aufbewahrung eignet, gehen die Meinungen auseinander. Jedes Material hat spezifische Vor- und Nachteile:
| Material | Vorteile | Nachteile und Eignung |
|---|---|---|
| Kunststoff | Leicht, bruchsicher, perfekt stapelbar | Ideal für große Vorräte und Alltag |
| Glas | Hygienisch, 100 Prozent geruchsneutral | Schwer, zerbrechlich, für Großmengen unhandlich |
| Keramik | Optisch ansprechend in der Küche | Häufig ohne Dichtring, schwer, schlecht stapelbar |
Glas (Schraubglas, Drahtbügelglas): Glas ist absolut geruchsneutral, hygienisch, blickdicht (im Schrank) und schützt perfekt vor Schädlingen. Der Nachteil: Es ist schwer, zerbrechlich und für große Mengen unhandlich. Runde Gläser benötigen viel Platz.
Lebensmittelechter Kunststoff (z. B. Auer-Eimer): Leicht, bruchsicher, perfekt stapelbar und ideal für größere Mengen. Wichtig ist hierbei, ausschließlich zertifizierte, geruchsneutrale Lebensmittelbehälter zu wählen, damit das Mehl kein Plastikaroma annimmt. Pluspunkte: Sehr günstig in der Anschaffung, beinahe unzerstörbar.
Keramik & Porzellan: Sieht in der Küche sehr dekorativ aus, hat aber oft Schwachstellen beim Verschluss. Viele Keramikdosen besitzen keine echte Gummidichtung, wodurch sie nicht 100 % luftdicht und mottensicher sind. Zudem sind sie schwer. Hohe Anschaffungskosten.
Edelstahl: Äußerst robust, langlebig und unzerbrechlich. Edelstahlbehälter sind jedoch meist teuer, blickdicht (keine Füllstandskontrolle von außen) und anfällig für Fingerabdrücke.
Richtige Mehl-Aufbewahrung: So geht´s Schritt für Schritt
Alle Mehlsorten sind empfindlich. Sie nehmen schnell Gerüche an, was sich auch auf den Geschmack überträgt. Bei Aufbewahrung im Küchenschrank sollten keine aromaintensiven Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Gewürze in der Nähe stehen, wenn Mehl in seiner Tüte aufbewahrt wird.
Aber auch der Geruch von Behältern überträgt sich auf Lebensmittel. Daher sollte bei der Mehl Aufbewahrung immer strikt darauf geachtet werden, Mehl in geschmacksneutralem Behältnis aufzubewahren. Verwendet man zum Aufbewahren Behälter, müssen diese lebensmittelgeeignet und geruchsneutral sein.
Mehl im Glas aufbewahren – ideal für kleine Mengen
Angebrochene Mehlpackungen können gut in Schraubverschlussgläser, Einkoch-Gläser oder Drahtbügelgläser umgefüllt, anschließend im Küchenschrank aufbewahrt werden. Alle drei Varianten schützen Weizenmehl, Roggenmehl, Dinkelmehl, Pizzamehl gut vor Schädlingen, Feuchtigkeit, Fremdaromen. Im geschlossenen Schrank aufbewahrt, ist auch Schutz vor Licht gewährleistet. Licht begünstigt den Verlust von Vitaminen, beschleunigt das Ranzig werden.
Kleine Gläser und Einmachgläser im Küchenschrank nutzen
Zur Mehl Aufbewahrung im Glas können leere Marmeladegläser sowie entleerte Glaskonserven (z. B. Apfelmus, Bohnen, Pfirsich, Gurken, Honig) verwendet werden. Lebensmittelgläser müssen aber gründlich gereinigt sein, damit keine Keime ins Mehl geraten. Es könnte sonst verderben oder schimmeln. Der Deckel muss luftdicht verschließen.
Generell eignen sich Weckgläser sowie große Drahtbügelgläser zur Aufbewahrung von Mehl. Das Drahtbügelglas ist in diversen Größen sogar bis 5 Liter Volumen erhältlich. Zur Vorratshaltung ist das toll, weil mehrere Mehlpackungen hineinpassen.
Warum große Drahtbügelgläser Nachteile haben
Runde Gläser mit Drahtbügel nehmen bei der Vorratshaltung viel Platz weg. Sie eignen sich nicht zum Stapeln. Wegen dem hohen Gewicht vom Glas können Vorratsgläser ab einer gewissen Menge nicht im normalen Regal oder Schrank gelagert werden. Außerdem sind schwere Vorratsgläser im täglichen Gebrauch unpraktisch. Besser geeignet sind daher Kunststoffbehälter. Doch nicht alle eignen sich zur Mehlaufbewahrung.
Mehl in Vorratsdosen aus Kunststoff aufbewahren
Im Haushalt sind Vorratsbehälter aus lebensmittelgeeignetem Kunststoff beliebt. Sie wiegen wenig, gehen nicht kaputt, wenn sie mal runterfallen. Dennoch gibt es Nachteile.
Günstige Vorratsbehälter zur Aufbewahrung riechen oft nach Plastik, geben den Geschmack ans Lebensmittel ab, verziehen sich, schließen nicht richtig. Vor allem sind viele Vorratsdosen nicht blickdicht. Daher sind sie zum Mehl aufbewahren eher ungeeignet.
Geruchsneutrale, hochwertige Lebensmittelbehälter sind teuer. Ihr Preis steigt signifikant mit der Größe des Behälters. Bei einem Markenprodukt kostet ein Vorratsbehälter mit 2 L Volumen schnell über 10 Euro. Für eine Mehlpackung ist das okay, zur Lagerung von Vorräten geht es ganz schön ins Geld.
Auch zu bedenken: Hochwertige Vorratsdosen besitzen meist eine Gummidichtung, um das Lebensmittel luftdicht zu verschließen. Gummis können porös werden, verschließen dann nicht mehr richtig.
Kleine und große Mehlmengen im Lebensmitteleimer aufbewahren
Für Vielbäcker, die mehrere Mehlsorten bevorraten und ihr Mehl sackweise in der Mühle kaufen, lohnt sich die Anschaffung richtiger Lebensmitteleimer. Diese werden in diversen Größen in runder und eckiger Form angeboten. Rechteckige Lebensmittelgefäße erlauben eine platzsparende Aufbewahrung von Vorräten. Mehltüten bzw. Mehlsäcke passen aufgrund der eckigen Form besser hinein.
Aber nicht nur für große Mehlvorräte eignen sich Lebensmitteleimer zur Aufbewahrung. Solche genormten Eimer gibt es in zahlreichen Größen, beispielsweise mit einem Volumen von:
- 2,6 Liter
- 4,4 Liter
- 5,6 Liter
- 10,3 Liter
- 17 Liter
- 20 Liter
Kleine Lebensmitteleimer in rechteckiger Form sind prima, um darin angefangene Mehlpackungen oder verschiedene Mehltypen zur direkten Verwendung in der Küche aufzubewahren. Mehle sind sofort griffbereit, gleichzeitig aber gut geschützt sowie übersichtlich im Regal oder Küchenschrank aufbewahrt.
Dabei bieten die 20-Liter-Behälter das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zum Volumen. Wer regelmäßig backt, schöpft diese Mengen meist problemlos aus. Dennoch kann es beispielsweise für Tee und aromatische Gewürze sehr sinnvoll sein, die kleineren Größen zu wählen, um aromaintensive Lebensmittel separat aufzubewahren und eine unerwünschte Geschmacksübertragung zu verhindern.
| Behältergröße | Besonders gut geeignet für |
|---|---|
| 2,6 bis 5,6 Liter | Kleine Vorräte, angebrochene Papiertüten, aromaintensive Gewürze oder Tee |
| 10,3 bis 12,8 Liter | Mittlere Mehlmengen, Zucker, Haferflocken oder Backzutaten |
| 16,6 bis 20 Liter | Große Mehlvorräte (5-kg- bis 10-kg-Säcke) mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis |
Umrechnung Mehl kg in Liter: Wie viel ml oder Liter braucht man für 1 kg Mehl?
Wer Lebensmittelbehälter zur Mehl Aufbewahrung kaufen möchte, will natürlich wissen, wie viel Mehl in einen Behälter passt. Um herauszufinden, wie groß Lebensmittelbehälter sein müssen, um darin bestimmte Mengen Mehl aufbewahren zu können, hilft diese Umrechnung.
Das Verhältnis von kg in Liter bei Mehl variiert geringfügig je nach Mehlsorte. In etwa beträgt die Dichte von Mehl 0,6 kg/dm3. Somit entspricht 1 kg Mehl ungefähr einem Volumen von 1,667 Liter. 5 kg Mehl hat ein Volumen von ca. 7,5 Liter.
| Mehlmenge | Bedarf (ca.) | Empfohlene Behältergröße |
|---|---|---|
| 500 g Mehl | ca. 0,83 Liter | min. 1,0 Liter |
| 1.000 g (1 kg) Mehl | ca. 1,67 Liter | min. 2,0 Liter |
| 2.500 g (2,5 kg) Mehl | ca. 4,17 Liter | min. 5,0 Liter |
| 5.000 g (5 kg) Mehl | ca. 8,33 Liter | min. 10,0 Liter |
| 10.000 g (10 kg) Mehl | ca. 16,67 Liter | min. 16 bis 20 Liter (z. B. Auer 16,6 L) |
Auer-Behälter als perfekte Mehl-Aufbewahrung
Über richtige Mehlaufbewahrung wird in sämtlichen Backgruppen immer wieder diskutiert. Manche Brotbäcker verwenden kleine Lebensmittelbehälter wie Lock&Lock. Doch die meisten, die vollständig ihr Brot selbst backen, schwören auf Auer Behälter, die speziell für Lebensmittel hergestellt werden.
Auer Boxen sind lebensmittelecht, blickdicht, geruchsneutral. Die rechteckigen Eimer lassen sich absolut luftdicht verschließen. Dadurch schützen sie als Mehlbehälter zuverlässig vor Schädlingsbefall.
Wir haben für Backzutaten und Mehlvorrat Auer Lebensmitteleimer rechteckig mit 16,6 Liter Volumen gekauft. Die Maße betragen 37,2 x 24 x 27 cm (B x T x H). Innenhöhe beträgt 25,2 cm.
Je nach Zusammenstellung lässt sich in den Auer Aufbewahrungsboxen dieser Größe problemlos folgendes an Vorräten verpacken:
- 1 Mehlsack mit 10 kg
- 2 Mehlsäcke mit 5 kg
- 11 Mehlpackungen 1 kg
Wie im Bild zu sehen, bewahren wir Mehl Vorräte verpackt in den Behältern auf – mit der Papiertüte bzw. mit dem Sack aus Kraftpapier. Es bleibt dann jeweils noch Platz für Backzutaten wie Trockenhefe, Brotgewürz, Saaten. Beim Verpacken achten wir auf das Mindesthaltbarkeitsdatum, so dass alle Produkte in etwa gleich lang haltbar sind.
Loses Mehl, welches wir direkt zum Backen verwenden, bewahren wir derzeit noch in normalen Vorratsbehältern auf, planen aber auch hier, auf kleine Behälter von Auer Packaging umzusteigen, weil die Lebensmittelbehälter gut stapelbar sind.
Sie erfüllen alle Aspekte, die zur Lebensmittelaufbewahrung trockener Lebensmittel wichtig sind, insbesondere als Behälter für Mehl, Müsli, Haferflocken, Zucker, Gewürze usw.:
- Dunkel
- Luftdicht
- Trocken
- Lebensmittelgeeignet
- Schutz gegen Schädlinge
- Platzsparend
- Stapelbar
- Wiederverwendbar
- Wählbare Füllmenge
Auer Lebensmittelbehälter richtig öffnen und luftdicht verschließen
Die Aufbewahrungsbehälter für Lebensmittel weisen zwei Besonderheiten auf, die das Schließen und Öffnen betrifft.
Luftdicht verschließbare Auer Behälter haben einen sehr stramm sitzenden Deckel. Um diesen vollständig luftdicht zu verschließen, drückt man am besten mehrfach versetzt von oben mit beiden Händen auf den Rand der Behälter. Dabei ist Kraft notwendig.
Erst, wenn rundum der Deckel bündig abschließt und keine Kanten mehr zu sehen sind, ist der Lebensmittelbehälter richtig verschlossen. Ob er luftlicht geschlossen ist, lässt sich einfach überprüfen, indem man mit der flachen Hand von oben auf den Deckel drückt. Gibt dieser kaum noch nach, ist der Lebensmitteleimer zu.
Um den Deckel zu öffnen, besitzen die Eimer eine kleine Lasche. Diese muss nach oben gezogen werden. Die Lasche hebelt den Deckel nach oben auf. Er kann dann einfach abgehoben werden, um das Lebensmittel zu entnehmen.
Kann man Mehl vakuumieren und so länger haltbar machen?
Ja, das haben wir Jahre lang gemacht. Jede Mehlpackung haben wir direkt nach dem Einkauf einzeln in Gefrierbeutel eingeschweißt, um einerseits das Backmittel vor Feuchtigkeit zu schützen. Andererseits, um die Gefahr durch eingeschleppte Lebensmittelschädlinge zu minimieren. Damit haben wir rund 20 Jahre gute Erfahrungen gemacht.
Allerdings ist das Vakuumieren nur für Vorräte sinnvoll, die man länger aufbewahren möchte. Ansonsten produziert man damit viel Plastikmüll. Ärgerlich ist es, wenn man beim Kontrollieren der Lebensmittelvorräte die Folie beschädigt und neu vakuumieren muss. Auf Dauer sind richtige Vorratsbehälter nachhaltiger.
Kann man Mehl einfrieren und welcher Behälter eignet sich zur Mehl-Aufbewahrung im Gefrierschrank?
Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, dass eingeschleppte Eier von Lebensmittelmotten keine Chance haben, können Sie neu gekauftes Mehl im Gefrierschrank einfrieren. Durch die Kälte werden eventuell vorhandene Schädlinge abgetötet. Für die dauerhafte Mehl Aufbewahrung im Gefrierschrank eignet sich jedoch nicht jeder Behälter. Papiertüten ziehen Feuchtigkeit an, wenn sie aus der Kälte geholt werden (Kondenswasserbildung). Wenn Sie Mehl im Tiefkühler lagern möchten, müssen Sie feuchtigkeitsdichte, kältebeständige Kunststoffbehälter oder spezielle Gefrierdosen verwenden. Nach der Entnahme aus dem Gefrierschank muss das Mehl im geschlossenen Behälter aufgetaut werden, um Schimmelbildung durch Kondenswasser im Mehl zu verhindern.
Mehl im Kühlschrank aufbewahren: Ist das sinnvoll?
Gelegentlich wird die Frage gestellt, ob man Mehl im Kühlschrank lagern kann. Für normale Haushaltsmehle (wie Weizenmehl Type 405) ist das im Alltag nicht notwendig und sogar kontraproduktiv. Der Grund dafür ist die Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank: Wenn Sie das kalte Mehl zum Backen herausnehmen, bildet sich durch den Temperaturunterschied Kondenswasser in der Verpackung oder im Behälter. Feuchtigkeit ist jedoch der größte Feind von Mehl, da sie schnell zu Klumpenbildung und Schimmel führt. Sinn macht die Kühlschrank- oder Gefrierschranklagerung allenfalls kurzzeitig zum Abtöten von eventuellen Schädlingen oder bei extrem fetten Vollkorn- und Spezialmehlen im Hochsommer – vorausgesetzt, es wird absolut luftdicht und feuchtigkeitsdicht verpackt.
Mehl vor Schädlingen und Mehlmotten schützen
Nur durch luftdichte Mehl Aufbewahrung ist der Schutz vor Mehlmotten bzw. anderen Schädlingen wie Speckkäfer möglich. Viele unterschätzen, dass die Larven von Lebensmittelmotten Papiertüten und dünne Plastikfolien mühelos durchbeißen können – auch das Vakuumieren bietet daher keinen 100-prozentigen Dauerschutz.
Um auf Nummer Nummer sicher zu gehen, sollte man auf mottensichere Vorratsdosen mit umlaufender Silikondichtung setzen. Wenn Sie ihre Lebensmittel zuverlässig vor Befall schützen wollen, sollte das Mehl nach dem Einkauf direkt in Gläser mit dichtem Schraubverschluss oder in robuste Lebensmitteleimer aus dickem Kunststoff umgefüllt werden.
Welches Material eignet sich für Mehl und Zucker gemeinsam?
Mehl und Zucker werden meist zusammen gelagert, im Wesentlichen haben beide Lebensmittel die gleichen Anforderungen, was die Lagerung angeht. Es gibt jedoch einen Unterschied: Mehl zieht Feuchtigkeit an und ist das Hauptziel von Mehlmotten, während Zucker bei hoher Luftfeuchtigkeit klumpig wird. Beide Vorräte sollten daher zwingend trocken, dunkel und in luftdichten, geschmacksneutralen Behältern aufbewahrt werden. Da Zucker keine Fette enthält, ist er zwar unbegrenzt haltbar, profitiert aber genauso wie Mehl von einem luftdichten Schutz, um Ameisen oder Schädlinge fernzuhalten.
Fazit: Welcher Behälter ist die beste Mehl-Aufbewahrung?
Zur Mehl Aufbewahrung eignen sich zahlreiche Behälter. Welche Aufbewahrungsmethode die beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gläser sind toll. Zerbrechlichkeit, runde Form, hohes Gewicht sind Nachteile. Hinzu kommt als Nachteil der Preis für große Drahtbügelgläser.
Die kurze Mehl Aufbewahrung in der Tüte ist am komfortabelsten, kostet nichts, macht keine Arbeit, birgt aber das höchste Risiko für Schädlingsbefall durch Mehlmotten. Nach langem Zögern haben wir uns für rechteckige Lebensmitteleimer entschieden, um Vorräte darin aufzubewahren. Definitiv eine gute Entscheidung!
Im Alltag verwenden wir in der Küche nach wie vor normale Vorratsdosen aus Kunststoff zur Lebensmittelaufbewahrung. Nachteil ist es, dass sich im Laufe der Jahre zig Dosen in allen möglichen Formen und Größen angesammelt haben.
Deshalb machen wir es so, wie beim Gewürze aufbewahren. Wir tauschen alle Behälter für Mehl, Backzutaten, Gewürze usw. aus, um nachhaltiger zu werden, den Platz in der kleinen Küche besser ausnutzen zu können, mehr Übersicht in den Küchenschränken zu schaffen.













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