Bräter oder Bratpfanne - warum Sie in Ihrer Küche beides brauchen
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Bei der ersten Ausstattung des Hausrats reichen günstige Pfannen und Töpfe, deren Lebensdauer nicht allzu hoch ist. Für den Anfang reicht das. Doch irgendwann kommt jede/r an den Punkt, an dem man sich hochwertiges Kochgeschirr kaufen möchte. Möchten Sie Ihrer Küchenausstattung ein Upgrade verpassen, müssen Sie zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, da hochwertige Kochtöpfe, Bratpfannen und Bräter mehr kosten, als die günstigen Alternativen. Aber Sie werden jeden Tag beim Kochen und Braten anhand der tollen Ergebnisse merken, dass sich die Investition in gutes Kochgeschirr lohnt. Da wir uns auf Die-Kochnische.de mit dem Thema “Töpfe & Pfannen” schon mehrfach ausführlich beschäftigt haben, widmen wir uns heute der Frage “Bräter oder Bratpfanne?”. Wir gehen auf die Unterschiede dieser beiden Kochgeschirre ein und verraten Ihnen, welche von beiden Varianten für welche Verwendungszwecke am besten geeignet ist.

Bräter oder Bratpfanne – was sind die Unterschiede?

Zunächst einmal ist zu sagen, dass man in beiden Kochgefäßen braten kann. Allerdings sind deutliche Unterschiede bei Größe, Beschichtung, Bratergebnis sowie beim Verwendungszweck festzustellen. Bratpfannen kommen hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn nur gebraten werden soll. Bräter eignen sich besonders gut, wenn längere Garzeiten benötigt werden. Der größte Vorteil beim Zubereiten im Bräter ist darin zu sehen, dass nach dem Anbraten das Gericht bei kleiner Flamme auf dem Herd oder im Backofen von alleine fertig gart. Aber dies nicht noch nicht alle Unterschiede zwischen Bräter und Bratpfanne.

Was ist ein Bräter und was kann man damit machen?

Bräter sind ideal, wenn Sie ein Produkt oder Gericht erst anbraten und dann lange unter geringer Hitzezufuhr im Backofen schmoren lassen wollen. Sie sind aus verschiedenen Materialien und in diversen Formen von rund über länglich bis oval und eckig im Fachhandel erhältlich. Besonders beliebt sind gußeiserne Bräter oder Varianten mit hitzebeständiger Schicht aus Emaille. Alte Bratentöpfe bestehen noch aus Keramik oder Naturton.

Der Clou: Bräter werden meist zuerst auf der Herdplatte zum Anbraten genutzt und werden dann zum Garen in den Backofen geschoben. Er vereint somit zwei Eigenschaften – die von Pfanne und Topf. Denn ein Umschichten zwischen den beiden Zubereitungsmethoden ist nicht nötig.

Aromatische Garergebnisse im Bräter

Bei der Zubereitung im Bräter wird dem Gericht oft nur wenig Flüssigkeit zugegeben, so dass alle verwendeten Lebensmittel, Zutaten und Gewürze sich zu einem aromatischen Geschmackserlebnis vereinen und kräftige Soße den Geschmack der Speise vollmundig abrundet. Während dem Schmoren im Bräter entweicht wenig Flüssigkeit. Dies ist ein immenser Vorteil, da das Gericht, sobald es mit geschlossenem Deckel ins Rohr geschoben wird, stundenlang alleine vor sich her garen kann.

Durch den Bräter-Deckel, der beim Garen im Backofen geschlossen bleibt, zirkuliert die heiße Luft besonders gut und gewährleistet, dass der Inhalt nicht nur aromatisch wird, sondern vor allem auch große Fleischstücke besonders zart gelingen.

Bräter – der praktische Allrounder in der Küche

Der Bräter, der gerne auch Schmortopf oder Bratentopf genannt wird, ist ein Tausendsassa, der zum Anbraten, Garen und Schmoren, aber auch zum Überbacken, Aufwärmen, Backen und Einlegen geeignet ist. In ihm lassen sich Fleischgerichte, Gemüsegerichte und Aufläufe zubereiten.

Übrigens: Falls Sie sich fragen, ob zum Aufwärmen Bräter oder Bratpfanne besser geeignet ist, sollten Sie unbedingt die Vorteile vom Brattopf kennen. Denn in ihm können Sie wunderbar Speisen aller Art aufwärmen, ohne ständig dabei bleiben, wenden oder rühren zu müssen. Problemlos lassen sich komplette Gerichte bestehend aus Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage gemeinsam im Bräter aufwärmen.

Welche Größe beim Bräter?

Möchten Sie einen Bräter kaufen, werden Sie feststellen, dass es diesen Küchenallrounder in verschiedenen Größen gibt. Hauptsächlich werden Bratentöpfe mit einem Fassungsvermögen von 6 bis 9 Liter angeboten. Wenn Sie nicht gerade mit einem Minibackofen garen, backen und schmoren, sollten Sie sich unbedingt zu Gunsten eines größeren Bräters entscheiden. Denn dort passt von Huhn über Pute bis hin zu einer kleinen Gans alles hinein.

Auch, falls Sie zum aktuellen Zeitpunkt eher kleine Portionen zubereiten, zahlt sich in den meisten Haushalt ein großer Schmortopf aus. Erwarten Sie Gäste, möchten Sie vorkochen oder soll es ein leckerer Festtagsschmaus mit Gans sein, bietet Ihnen der große Bräter mit entsprechendem Fassungsvermögen definitiv die besseren Dienste.

Was kann man mit einem Bräter machen?

Wie gesagt, dieses tolle Kochgeschirr ist vielseitig verwendbar und es lassen sich zahlreiche Gerichte darin zubereiten. Die Klassiker, die im Bräter zubereitet werden, sind Geflügel, Rouladen, Sonntagsbraten, Aufläufe. In ihm können Sie aber auch Brot backen oder Nudelgerichte mit Käse überbacken.

Einige dieser Köstlichkeiten lassen sich auch in der Pfanne oder in einer Auflaufform zubereiten. Aber vor allem, wenn Sie größere Essensportionen kochen, fällt die Wahl zwischen “Bräter oder Bratpfanne” nicht schwer – der Schmortopf bietet einfach die besseren Vorteile.

Auch diese Leckereien können Sie im Bräter zaubern:

  • Brathähnchen
  • Hähnchenteile
  • Weihnachtsgans
  • Gänsebraten
  • Ente
  • Rouladen
  • Gulasch
  • Rollbraten
  • Hackbraten
  • Lasagne
  • Chili con Carne
  • Fisch
  • Nudelauflauf
  • Kartoffelauflauf
  • Gemüsauflauf

Den großen Schmortopf verwenden wir auch, um Sauerbraten einzulegen oder wenn wir Brot selbst backen.

Beim Bräter kaufen unbedingt auf Qualität achten

Unabhängig davon, ob Sie sich für Bräter oder Bratpfanne entscheiden – billiges Kochgeschirr ist nicht zu empfehlen. Bei der Anschaffung eines Bräters sollten Sie unbedingt auf eine hochwertige Qualität achten. Ein guter Brätertopf hat ein relativ hohes Eigengewicht. Dies ist wichtig, damit das Material robust ist und den hohen Temperaturen beim Braten, Backen und Schmoren Stand hält und sich die Geschirrform nicht verzieht. Der Deckel sollte gut schließen, damit keine Feuchtigkeit verdampft und im Inneren hohe Temperaturen erreicht und gehalten werden – dann braten, kochen, garen und schmoren Sie mit geringem Energieaufwand.

Wofür verwendet man eine Bratpfanne?

Eine Bratpfanne ist der Allrounder in der Küche, wenn Sie schnell, kurz und scharf anbraten möchten. Da es Bratpfannen in den unterschiedlichsten Größen, Formen sowie aus diversen Materialien gibt, kann es durchaus sinnvoll sein, sich mehrere Pfannen anzuschaffen.

Bratpfannen mit niedrigem Rand und spezieller Antihaftbeschichtung eignen sich perfekt, um Kurzgebratenes wie Spiegelei, Schnitzel, Steak sowie Bratkartoffeln oder Nudeln zu braten. Auch lassen sich zum Beispiel Pilze, Zwiebeln, Speckwürfel und Gemüse sehr gut in der Bratpfanne anbraten.

Sogar Gerichte mit Soße lassen sich in der Pfanne zubereiten, wenn entweder nur eine kleine Menge Soße benötigt wird oder es sich um eine Bratpfanne mit hohem Rand handelt. Darin kann problemlos eine größere Menge Bolognese-Sauce zubereitet werden. Hier finden Sie weitere Tipps, wenn Sie eine Bratpfanne kaufen möchten.

Bratpfanne kaufen – welches Material?

Bräter oder Bratpfanne sind aus diversen Materialien erhältlich. Bei Pfannen haben sich die Materialien Aluminium, Edelstahl und Emaille sowie für Allergiker Pfannen aus Glas bewehrt. Jedes Material hat seine individuellen Vorzüge. Pfannen aus Aluminium weisen ein niedriges Gewicht auf, wodurch Alu Bratpfannen sehr handlich sind. Allerdings kann sich der Boden der Bratpfanne bei zu hoher Hitze verziehen, sodass die Alu-Pfanne nicht mehr plan auf der Herdplatte steht.

Eine Kupferpfanne verfügt über extrem gute Wärmeleitfähigkeit und ist deshalb die erste Wahl, wenn es in der Küche schnell gehen soll. Allerdings reagieren verschiedene Lebensmittel mit dem Kupfer, so dass beim Kauf einer Kupferpfanne eine Keramikversiegelung durchaus zu empfehlen ist.

Eine gute Bratpfanne erlaubt scharfes Anbrennen, weshalb bei Pfannen eine gute Antihaftbeschichtung eine hervorragende Eigenschaft ist. Auf einem gut beschichteten Pfannenboden erzielen Sie ein perfektes Bratergebnis, ohne dass Fleisch, Zwiebeln, Gemüse oder andere Lebensmittel verbrennen. Beschichtete Pfannen erlauben es zudem, fettarm oder fettfrei anzubraten.

Absolut beliebt ist die schmiedeeiserne Bratpfanne, die bei guter Pflege über viele Jahrzehnte im Einsatz sein kann und eine wahre Meisterin beim scharfen Anbraten ist. Der dicke Pfannenboden speichert die Hitze äußerst effizient. Das gusseiserne Pfannenmaterial erhält durch richtiges Einbrennen Schutzschicht, welche als Patina das Rosten verhindert. Eisenpfannen sind sehr schwer. Das ist für viele ein Nachteil. Trotzdem überwiegen die guten Eigenschaften, wenn es um das Bratergebnis geht.

Die unterschiedlichen Pfannenarten

Bei der Wahl der richtigen Bratpfanne spielt auch der Verwendungszweck eine Rolle. Mit einer guten Universal-Bratpfanne macht man prinzipiell nie etwas verkehrt. Bereiten Sie jedoch häufig bestimmte Produkte zu, kann es durchaus sinnvoll sein, sich zusätzlich für eine spezielle Pfannenart zu entscheiden, die auf den jeweiligen Verwendungszweck optimiert sind.

Dies sind einige der wichtigsten Pfannenarten:

  • Steak-Pfanne
  • Paella-Pfanne
  • Eier-Pfanne
  • Crepes-Pfanne
  • Fisch-Pfanne
  • Schnecken-Pfanne

Eine weitere Bratpfanne ist der Wok, der mit seinem hohen, nach außen gewölbten Rand für eine ganz spezielle Zubereitungsvariante von Gemüse und Fleisch vorgesehen ist. Einzelne Zutaten werden erst in der vertieften Mitte der Bratpfanne scharf angebraten und dann an den höheren Pfannenrand geschoben. Erst, wenn alle Lebensmittel auf die Weise angebraten wurden und am Pfannenrand gargezogen sind, vermengt der Koch oder die Köchen alle Kochzutaten. Durch diese Zubereitungsart kommen alle einzelnen Aromen für sich selbst zur Geltung, aber verbinden sich gleichzeitig auch zu einem tollen Geschmack des Wokgerichts.

Lesetipp: Erfahren Sie hier, warum Sie Töpfe und Pfannen immer hochwertig kaufen sollten.

Bräter oder Bratpfanne – am besten die Kombination aus beidem

Überlegen Sie, ob eher Bräter oder Bratpfanne für Sie die beste Wahl ist, haben wir einen Tipp für Sie: In jedem Haushalt sollte beides vorhanden sein. Ein bis zwei gute Pfannen in zwei verschiedenen Größen gehören zur Standard-Kochausstattung in jeder Küche. Ideal ist eine Kombination aus einer niedrigen Bratpfanne für Kurzgebratenes sowie eine Pfanne mit hohem Rand, in größere Essensportionen sowie Gerichte mit Soße zubereitet werden können. Wir setzen auf diese drei Pfannen von Gastrolux. Für Braten und Aufläufe erweist sich ein Bräter mit Deckel als unverzichtbares Kochgeschirr, das in keiner Küche fehlen sollte.

Foto: RitaE / Pixabay
Bräter oder Bratpfanne - Unterschiede & Verwendungszwecke

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