Echter Bohnenkaffee oder Ersatzkaffee?

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Kaffee ist und bleibt das beliebteste Heißgetränk, das niemals fehlen darf. Echter Bohnenkaffee, Filterkaffee oder Pads – eine gute Tasse Kaffee geht immer. Kaffeebohnen sind teuer und haben, ebenso wie Kakao, einen Sonderstatus. Beide Genussgetränke werden als wichtige Rohstoffe an der Börse gehandelt. Kaffee wird durch den Import zu einem teuren Getränk. Die anfallenden Kosten beim Import, nämlich Frachtkosten, Zollgebühren und Steuern machen knapp 45 % des Kaffeepreises aus.

Ersatzkaffee: Not macht erfinderisch

Die durchgängige Versorgung mit dem belebenden Koffeingetränk wie man sie heute kennt, war nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Der Handel mit Kaffeebohnen war zu Zeiten Friedrichs des Großen im 18. Jahrhundert reine Staatssache, private Importe wurden untersagt und der Kaffeeschmuggel blühte auf. Kaffeeersatz musste her, denn in Zeiten, in denen echter Bohnenkaffee so gut wie gar nicht oder nur zu sehr teuren Preisen erhältlich war, trat bei deutschen Kaffeegenießern eine große Depression ein.

Echter Bohnenkaffee
Echter Bohnenkaffee – nichts geht über den perfekten Kaffeegenuss

Echter Bohnenkaffee – das schwarze Gold für Genießer

In beiden Weltkriegen stand den Deutschen meist nur Ersatzkaffee zur Verfügung. Die Regierung saß auf den Kaffeevorräten und gab lediglich zu besonderen Anlässen Kaffeekontingente frei, um die depressive Volksstimmung aufzuheitern. Politischer und wirtschaftlicher Aufschwung zeigt sich nicht zuletzt an der Verfügbarkeit echten Bohnenkaffees und wie dieses Beispiel zeigt, ist echter Bohnenkaffee weit mehr, als nur ein Genussmittel. Definitiv ist Kaffee eins der wichtigsten Lebensmittel und lässt sich in vielen Varianten genießen. Kaffee ist das schwarze Gold aller Kaffeeliebhaber und wenn wir uns die Videos auf dem YouTube-Kanal von Kaffee Partner anschauen, läuft uns das Wasser im Munde zusammen.

Echter Bohnenkaffee vs. Kaffeeersatz

Es soll hier und da ein paar Menschen geben, die freiwillig Kaffeeersatz dem Original vorziehen. Doch zweifelsfrei besteht die Mehrheit der deutschen Bundesbürger auf echten Bohnenkaffee bzw. gemahlene Kaffeebohnen. Ersatzkaffee wird oft nur aus gesundheitlichen Gründen als Alternative konsumiert oder, wenn beispielsweise ein Magenleiden starken Brühkaffee unverträglich macht. Die Gelüste auf einen guten Kaffee bleiben jedoch bei den meisten Kaffeeliebhabern zurück, wenn sie auf Kaffeeersatzprodukte umsteigen müssen.

Ersatzkaffee wurde früher aus geröstetem Getreide gebrüht. Auch heute noch gehen Ersatzsorten wie Malzkaffee, Muckefuck oder Zichorie auf dieses Behelfsverfahren zurück. Der bitter schmeckende Zichorienkaffee wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erfunden. Später wurden der Wurzelzichorie für die Herstellung von Caro Kaffe verwendet. Der Unterschied zwischen Ersatzkaffees und Gebrühtem aus „echten“ Kaffeebohnen liegt in den Aromen und Wirkstoffen des Bohnenkaffees, die fast schon als Suchtmittel durchgehen könnten.

So wirkt echter Bohnenkaffee

Neben dem typischen Aroma enthält echter Bohnenkaffee Inhaltsstoffe mit Wirkung. Filterkaffee enthält pro 125 ml zwischen 80 und 120 mg Koffein sowie sortenabhängig die psychoaktive Substanz β-Carboline. Während Kaffee auf die einen aufputschend wirkt und die Menschen um den Schlaf bringt, kommen andere erst so richtig nach der 2., 3. oder 4. Tasse Kaffee in Schwung.

Diverse Studien belegen, dass die Wirkstoffe in Kaffee sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Kaffeebohnen sollen viele Antioxidantien beinhalten, denen man zahlreiche positive Effekte nachsagt. So soll der Kaffeegenuss auch das Risiko von Nierenkrebs und Brustkrebs senken, ebenso vor weiteren Krebs- und Lebererkrankungen. Hemmende und verlangsamende Effekte habe Kaffee auch auf Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson.

Unser tägliches Suchtmittel – Der Kaffeeentzug

Kaffeetrinker, die ihre regelmäßige „Kaffeedröhnung“ nicht erhalten, leiden ab der 12. Stunde nach Beginn des Kaffeeentzugs an Symptomen, die Entzugserscheinungen ähneln:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Unzufriedenheit
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • depressive Verstimmungen

Außerdem haben Studien an den Tag gelegt, häufiger Kaffeegenuss reduziere das Risiko an Depressionen zu erkranken. Na, welcher Kaffeegenießer hätte das nicht auch ohne Studie längst schon gewusst? Wen wundert es da noch, dass echter Bohnenkaffee so manch literarisches Werk beflügelt hat und Ersatzkaffee in der Tat nur ein Ersatz ist, der niemals das Original erreichen kann.

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