Gastronomie – Das Vorbild für jede Küche

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Speisen richtig kühlen
Speisen richtig kühlen

Die richtige Temperatur beim Essen

Es ist noch gar nicht lange her, da haben wir uns mit der Aussagekraft der Bewertungen für Pizza-Bringdienste auseinandergesetzt und dabei von unserem letzten Bestellen berichtet. Es war eine Katastrophe. Lange Wartezeiten und ein tiefgefrorener Salat. Matschig und geschmacklos. In der Gastronomie sollte man eigentlich wissen, wie man Speisen richtig warm halten und kühlen kann. Was in der privaten Küche mitunter gar nicht so einfach ist, ist  in der Gastro-Küche wirklich leicht. Für so etwas gibt es nämlich den so genannten Chafing-Dish, der in der Küche, im Thekenbereich und im Catering Einsatz findet. Zum Kühlen gibt es quasi das Pendant dazu: die Saladette. Ob unser Lieferdienst davon schon mal etwas gehört hat?

Küche Gastro und Privat – große Unterschiede

Aufgrund eigener Erfahrung in der Gastronomie gibt es über viele Unterschiede zu berichten. Im normalen Haushalt ist die Küche funktional eingerichtet und natürlich kann man dort Speisen zubereiten, kühlen, erhitzen und warm halten. Elektrogeräte wie

  • Küchenherd
  • Backofen
  • Mikrowelle
  • Kühlschrank
  • Spülmaschine

sind vollwertige Küchenelektrogeräte, mit denen man auch in Privatküchen alles machen kann, was beim Kochen von Nöten ist. Im Alltag ist das also völlig problemlos, solange man lediglich die eigene Familie oder ein paar Gäste verköstigen möchte. Schwierig wird´s, wenn große Feiern anstehen wie etwa Taufe, Hochzeit, Kommunion, Konfirmation oder runde Geburtstage und man sehr viele Gäste bewirtschaften will. In der eigenen Küche sind da einfach Grenzen gesetzt, weil jeder Kühlschrank seine Grenzen hat und man im normalen Alltag nicht Unmengen an Speisen warm halten oder kühlen muss. Mal ganz abgesehen von der ganzen Arbeit ist also alleine das schon ein Grund, weshalb die meisten Menschen bei großen Feiern entweder ein Catering Unternehmen beauftragen oder ins Restaurant gehen. Denn der Gastro-Betrieb ist auf lagern, zubereiten warm halten und kühlen großer Mengen eingestellt.

Gastronomie ist die optimierte und strukturierte Küche

In jeder Hinsicht ist die Gastronomieküche die perfekte Küche (außer im Fall unseres Lieferdienstes). Je nach Art und Größe des Gastrobetriebes ist man auf das Verköstigen von 50, 100, 300 oder sogar mehreren Tausend Gästen eingestellt und die Gastroküchen dementsprechend eingerichtet. Konkret heißt das zum Beispiel:

  • alle Arbeitsabläufe sind exakt geplant
  • Lebensmittel werden fachgerecht und in großen Mengen gelagert
  • zum Kühlen steht die Saladette, zum warm halten der Chafing-Dish bereit
  • die gesamte Kücheneinrichtung ist aus hygienischem Material und leicht zu reinigen
  • Küchengeräte wie Herd und Spülmaschine sind Hochleistungsgeräte

So brauchen Geschirrspüler in der Gastronomie nur um die 2 Minuten, um einen kompletten Spülgang zu erledigen. In der Küchenbrigade hat jeder seine festgelegten Arbeitsabläufe und jeder tut das, wofür er zuständig ist und was er kann. Dies alles sorgt dafür, dass selbst eine riesige Menge an Gästen reibungslos und professionell verköstigt wird und alle zufrieden sind.

Die Gastro-Küche zum Vorbild nehmen

Es lohnt sich durchaus, bei der Küchenplanung die Gastronomie zum Vorbild zu nehmen. Natürlich soll die private Küche nicht zum sterilen Raum werden, in dem man wie am Fließband Gäste bewirtschaften kann. Trotzdem lohnt sich der Blick in eine solche Gastronomenküche, weil sie uns viele gute Tipps gibt, wie man bei der Küchengestaltung und bei der Küchenausstattung vorgehen kann. Dies ist im Alltag nützlich, aber auch, wenn man Gäste lädt. Beispielsweise den absolut nützlichen Chafing-Dish gibt es nicht nur für Gastronomie und Catering, sondern auch für den privaten Gebrauch. Einzelne Kammern bieten verschiedenen Speisen Platz, die durch ein erhitztes Wasserbad oder auch durch den Einsatz von Brennpaste auf Temperatur gehalten werden. Wenn´s viel zu kühlen gibt, dann braucht natürlich niemand eine teure Saladette, sondern man kann, wenn es sich lohnt, einen günstigen zweiten Kühlschrank im Haus haben, der nur bei Bedarf in Betrieb genommen wird. Hat man dann auch noch großen Spaß daran, viele Freunde, Verwandte und Bekannte zum Essen einzuladen, kann man künftig auf das Catering verzichten und richtet Feiern einfach selbst aus. In einer gut aufgestellten Küche ist das nämlich möglich.

Lesen Sie auch:

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Add Comment