Frische Rezeptideen von Weightwatchers.de

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Leckere Abnehmrezepte für die leichte Küche

Es ist jetzt gute 14 Jahre her, als ich unbedingt abnehmen wollte und schloss mich daher einer Weight Watchers Gruppe an. Mit großem Erfolg purzelten in 10 Monaten gute 35 Kilogramm. Die Idee, mich einer WW Gruppe anzuschließen, kam deshalb zustande, weil ich viele positive Erfahrungsberichte über das Konzept dieses Programms gehört hatte. Weight Watchers ist keine Diät, sondern ein Weg, die eigene Ernährung vernünftig umzustellen. So fiel das Durchhalten leicht, ohne wirklich verzichten zu müssen. Zwei wichtige Stützen waren dabei der Einkaufsberater und die Rezeptbücher, die es einfach machten, durch neue Rezeptideen die leichte Küche umzusetzen. Die Abnehmrezepte seinerzeit beruhten auf tollen Gerichten, die durch praktische Tipps und Tricks zu leichten Rezeptideen wurden, die das Abnehmen erfolgreich unterstützten. Auch heute noch ist meine Küche von diesen Tipps und Tricks geprägt.

Abnehmen ohne zu hungern

Meine ersten Wochen mit dem Programm Weight Watchers waren sehr anstrengend. All die Ernährungssünden (z. B. schnell mal einen Schokoriegel zwischendurch, ein dickes Butterbrot wenn´s flott gehen soll usw.) mussten abgelegt werden. Unsere Gruppenleiterin empfahl uns ein Ernährungstagebuch, in das man eintragen sollte, was man gegessen hat und wie viele Punkte die Mahlzeit jeweils hatte. Points waren die Basis des Ernährungskonzepts.

  • Jedes Lebensmittel hatte in einer bestimmten Menge eine bestimmte Anzahl an Points.
  • Anhand des aktuellen Gewichts hatte man pro Tag eine feste Points-Anzahl zur Verfügung.
  • Es gab Tipps, wie man aus bestimmten Gruppen die Points am besten zusammenstellt.
  • Durch Sport oder „Extra-Bewegung“ konnten zusätzliche Weight Watchers Punkte gesammelt und extra konsumiert werden.
  • Man konnte sich seinen eigenen Speiseplan somit selbst zusammenstellen.
  • Es konnten täglich einige Points eingespart und z. B. am Wochenende „verprasst“ werden, ohne gleich wieder an Hüftgold zuzulegen.

Durch diese wichtigen, aber recht einfachen Regeln wird das Abnehmprogramm zu einer absolut flexiblen Ernährungsumstellung, bei der man weder verzichten, noch hungern musste. Hunger beim Annehmen ist nicht hilfreich, denn Hunger ist immer ein Signal des Körpers, dass ihm Energie fehlt.

Die Garanten dafür, dass man durchhalten und wirklich abnehmen konnte. Allerdings muss man sich in diese Weise des Kochens und Essens erst einfinden. Nicht einfach, nicht ohne einen gewissen Aufwand, aber definitiv machbar. In diesem Stern Artikel gibt es übrigens eine Zusammenfassung des neueren WW Konzeptes.

Tipps und Tricks für echte Abnehmrezepte

Ganz einfach mit weniger Fett

Das Weight Watchers Konzept seinerzeit lehrte die leichte Küche durch wirklich einfache Tricks. Hier einige Beispiele davon:

  • Lieber Hähnchen oder Pute statt Schweinefleisch.
  • Bei Ente, Hähnchen und Pute die fettige Haut nicht mitessen.
  • Bei Schinken den Fettstreifen entfernen – dann kann man mehr Schinken auf´s Brot legen.
  • Statt Butter oder Margarine besser würziges Tomatenmark auf´s Brot unter die Wurst.

Durch diese wirklich ganz einfachen Anregungen brauchte man bei Weight Watchers sich gar nicht erst mit Kalorien herumzuplagen, sondern konnte (grob überschlagen), etwa die doppelte Menge essen, als wenn man fettige Hähnchenhaut, den Fettrand am Schinken oder die Butter auf dem Brot dran gelassen hätte. Man wurde also genussvoll satt, ohne zu hungern.

Frische Rezeptideen leicht gemacht

Mit Teelöffel enorm Fett einsparen

Mit ähnlich einfachen Tricks werden frische Rezeptideen, wie man sie hier entdecken kann, beim Weight Watchers Konzept umgesetzt. Beim Kochen kann durch einen ganz einfachen Tipp auf übermäßiges Fett verzichtet werden:

Pflanzenöl für die Pfanne wird immer mit einem Teelöffel abgemessen!

Dadurch wird absolut zuverlässig verhindert, dass man „einen Schuss“ Öl in die Pfanne gibt, der eine deutlich größere Fettmenge wäre, als beim Abmessen mit dem Teelöffel.

Salate – wenig Öl & viel Geschmack

Bei Salaten wird das Öl für´s Dressing ebenfalls mit einem Teelöffel abgemessen. Das Salatdressing wird am besten konzentriert angerührt, also nicht so verwässert, wie man es in vielen Haushalten erlebt. Stattdessen wird der Salat gut gewaschen, möglichst gut getrocknet, der Salat mit der Sauce vermengt und kurz ziehen gelassen. Auf diese Weise nehmen die Salatblätter auch ohne allzu viel Soße und vor allem mit wenig Fett sehr gut den Dressinggeschmack auf. Außerdem bringen frische Kräuter mehr Pep in alle Salate.

Sommerliches Ratatouille nachgekocht
Sommerliches Ratatouille nachgekocht

Gemüse mit dazu – spart Fleisch ein

Die Hausmannskost ist echt lecker, aber das Gegenteil der leichten Küche. Die Abnehmrezepte von Weight Watchers basieren immer darauf, dass viel Obst und Gemüse zu den Hauptspeisen gegessen wird. Als ich seinerzeit in das WW-Programm einstieg, gab es bei uns oft Braten, Schnitzel und andere sehr fleischlastige Speisen. Durch die Rezeptideen von WW bin ich immer mehr zu Pfannengerichten gekommen, die in den Weight Watchers Kochbüchern mir besonders auffielen. Die Grundidee ist vermutlich diese: man brät in der Pfanne eine kleinere Menge Fleisch an, gibt viel Gemüse (Zwiebeln, Pilze, Karotten und Co) dazu, macht eine leichte Soße, die nicht mit Mehl eingedickt werden muss und hat so eine leckere Ergänzung zu Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Die Fleischmenge kann dabei deutlich geringer ausfallen, als bei einem Gericht, wo das Fleisch alleine zubereitet wird. Und doch hat man einen intensiven Fleischgeschmack, der alle Fleischliebhaber begeistert.

Kartoffelideen – essen bis man satt ist

Früher gab es bei uns sehr oft Nudeln oder Reis, weil das Kartoffelschälen oftmals leidig war. Beim Einstieg in das WW-Konzept zeigte ein vergleichender Blick auf Nudeln, Reis und Kartoffeln schnell, dass sich das Kartoffelschälen definitiv lohnt. Zumindest seinerzeit war es so, dass für 2 Punkte nur eine Zwergenportion an Reis oder Nudeln gegessen werden konnte. 2 WW Punkte erlaubten es aber, so viele Kartoffeln zu essen, bis man satt war. Das gilt übrigens auch für viele Salat- und Gemüsesorten, die man häufig sogar ganz ohne Punkte verzehren durfte.

Meine Gerichte angelehnt an WW Abnehmrezepte

Obwohl es nun bereits über 14 Jahre her ist, gehen viele meiner heutigen Kochkünste immer noch auf die Rezeptideen von Weight Watchers zurück. Ein sehr gutes Beispiel ist Geschnetzeltes.

Früher sah das Rezept in etwa so aus:

  • Schweinefleisch
  • viele Schinkenwürfel (mit viel Fett)
  • großer Schuss Öl in die Pfanne
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne
  • große Portion Reis mit viel Soße

Heute sieht mein Rezept so aus:

  • Hähnchen- oder Putenbrust
  • in Scheiben geschnittener Schinken ohne Fettrand
  • kein Fett zum Anbraten (meine gute Pfanne macht es möglich)
  • 3-4 Zwiebeln
  • reichlich frische Champignons
  • 1/2 Packung Jägersoße instant (das einzige Fixprodukt)
  • ein Schuss Kaffeemilch (macht wunderbar sämig)
  • so viele Kartoffeln bis man satt ist

Bei Salaten verzichten wir fast immer auf ein herkömmliches Dressing (Wasser, Essig, Öl, Zucker, Salz, Pfeffer), stattdessen gibt es eins aus Naturjoghurt, einem Teelöffel Olivenöl, etwas Honig, Salz, Pfeffer und etwas Senf. Und sogar die Butter kommt meist nicht zwischen Brot und Wurst, sondern gewürztes Tomatenmark. Fettige Wurst mit Schweinefleisch wurde durch Puten- und Hähnchenwurst ersetzt und durch die somit erreichte Ernährungsumstellung konnte ich den Jojo-Effekt über all die Jahre erfolgreich verhindern. In einer WW Gruppe bin ich heute schon lange nicht mehr. Die Mitgliedschaft ist kostenpflichtig und leider nicht gerade günstig. Aber für die aktive Abnehmphase und auch die Erhaltungsphase ist die Gruppengemeinschaft wirklich sehr wichtig und trägt auch mit dazu bei, dass man wirklich gut durchhalten kann. Es gibt das WW Programm auch online, jedoch fand ich die wöchentlichen Gruppentreffen sehr genial, weil man dabei nicht nur tolle Abnehmrezepte austauschen kann, sondern eben auch viele Tipps und Tricks erfährt.

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