Passende Gläser auf den Tisch

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Aus dem richtigen Glas schmeckt´s am besten

Deckt man den Tisch oder bekommt in einem Lokal ein Getränk serviert, sollte dieses stets im richtigen Glas ausgeschenkt werden. Die Glasform wirkt sich auf den Geschmack des Getränks auch, aber oft haben Genussmenschen auch bestimmte Vorlieben oder die Glaswahl hängt von der Tradition ab. Weingläser, Biergläser, Gläser für nichtalkoholische Getränke und solche für Spirituosen sollten deshalb mit Bedacht ausgewählt werden.

Glas für Smoothies
Glas für Smoothies

Welches Glas für welches Getränk?

Jedes Getränk hat sein eigenes Glas

Wirklich alle Trinkgläser aufzuzählen, die es gibt, ist kaum möglich. Die Liste aller Gläser wäre unendlich lang, zumal es auch regionale und landestypische Gepflogenheiten beim Trinkglas gibt. Daher hier zunächst die wichtigsten Gläserausführungen:

  • Wasserglas (auch für andere nicht alkoholische Getränke wie Säfte, Limo, Cola)
  • Bierglas
  • Weinglas
  • Sektglas
  • Schnapsglas (sowie für andere Spirituosen)
  • Cognacschwenker
  • Cocktailglas

Auf die Menge kommt es an

Zunächst einmal fasst jedes Glas die Menge an Flüssigkeit, die für bestimmte Getränke üblich ist. Beim Wasserglas, in dem auch Saft, Schorlen und andere Softdrinks serviert werden, üblicherweise zwischen 0,2 l bis 0,4 l. Beim Bierglas dagegen gibt es vom Stößchen (0,1 Liter= bis hin zum großen Bierstiefel Glasvolumen von bis zu 2 Liter. Im Internet kann man sich beispielsweise diverse Biergläser hier ansehen. Für die harten Spirituosen hingegen sind solche Glasgrößen eher nicht geeignet und so haben sich etwa beim Stamperl 2 cl und 4 cl durchgesetzt. Ebenfalls gibt es Weingläser in diversen Größen, angefangen vom einfachen dünnwandigen Probierglas mit meist 0,1 l bis hin zu den großen bauchigen Rotweinkelchen, die eine hohe Füllmenge aufnehmen können, wenngleich diese nie ausgenutzt wird.

Warum ist die Glasform so wichtig?

Man kennt es vor allem bei Weingläsern, dass Größe und Form das Aroma des Getränks beeinflussen. So muss ein guter Wein atmen können und während dem Trinken das Bouquet zur Nase führen. Dadurch wird der perfekte Trinkgenuss garantiert. Ähnlich verhält es sich beim Whiskyglas, das zudem oft als Nosing-Glas bezeichnet wird. Der Duft des Whiskys soll zur Nase geführt werden. Bei einem Sektglas soll der so genannte Moussierpunkt am Kelchboden für das Prickeln im Glas sorgen, um die Spitzigkeit des Sekts zu gewährleisten. Ein Cocktailglas soll darüber hinaus besonders schön sein und den oft farbigen und aufwändig dekorierten Getränkemix ansprechend in Szene setzen. Als Gastgeber richtige Trinkgläser auszuwählen ist daher ungemein wichtig, wenn die Gäste rundum verwöhnt werden sollen.

So trinkt man kein Bier
So trinkt man kein Bier

Biergläser oft eine lokale Wissenschaft für sich

Die meisten Menschen wissen, dass es verschiedene Weingläser gibt und dass Weingenießer den köstlichen Rebensaft bevorzugt aus einem stilechten Weinglas verköstigen. Bei Biergläsern ist es nicht anders, jedoch ist dies weniger bekannt. Aus der Gastronomie kennt man zumeist das Bierglas in Form von:

  • Pilsglas
  • Exportglas
  • Weizenbierglas
  • Henkelglas
  • Stiefelglas
  • Kölsch- bzw. Altbierglas

sowie natürlich den rustikalen Bierkrug. Doch damit ist noch lange nicht genug. Genauso wie Weingläser unterstützt die passende Glasform den Geschmack vom Bier. Beim Ausschank oder Zapfen des Bieres entscheidet mitunter auch die Glasform der Biergläser darüber, wie sich die Schaumbildung entwickelt. Mehr noch als bei Weingläsern sind Gläser für Bier sehr häufig regional geprägt und beim Bierglas gibt es darüber hinaus das obligatorische Trinkgläser zur Biermarke, die getrunken wird. Möchte man in der Gastronomie ein Bier bestellen, bringt einem der Kellner je nach regionaler Lage z. B. Becher (0,2 l, Düsseldorf), Humpen (0,5 l, Saarland), Nößel (0,5 l, Braunschweig) oder eine der anderen zahlreichen traditionellen Hopfengetränke.

Gläser richtig spülen

Beim Ausschank kommen alle Getränke unweigerlich mit dem Glas in Berührung. Insofern Trinkgläser noch Anhaftungen von Geschirrspültabs oder Spülmittel haben, beeinflusst das den Geschmack beim Trinken zum Teil sehr stark. Zwar hinterlassen moderne Spülmaschinen in Kombination mit guten Geschirrspülmitteln kaum noch den altbekannten unangenehmen Geruch, der auch geschmacklich wahrnehmbar war. Doch sollte man grundsätzlich Weingläser, Biergläser und auch Gläser für andere Getränke vor dem Gebrauch bzw. vor dem Polieren nochmals mit klarem Wasser ausspülen. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass jeder Schluck aus dem Glas ein Genuss ist.

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