Wasserkocher – Welcher darf´s sein?

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Auf der Suche nach dem richtigen Wasserkocher

Nun ist es passiert. Unser heiß und innig geliebter Wasserkocher hat uns nach jahrelangem Einsatz leider den Dienst versagt. Da wir hier in der Redaktion gerade zu dieser Jahreszeit aber keinesfalls auf unseren warmen Tee verzichten möchten, begaben wir uns sogleich auf die Suche nach einem neuen Wasserkocher. Nicht bedacht hatten wir dabei, dass uns die Fülle der verschiedenen Varianten quasi überschwemmen würde. Da wären die Wasserkocher aus Edelstahl, die aus Kunststoff und dann gibt es auch noch welche aus Glas. Zudem gibt es  solche mit Heizspirale oder mit einem Edelstahlboden. Außerdem wären da noch Unterschiede im Fassungsvermögen und der Wattleistung. Aber wie soll man sich in diesem Dschungel zu Recht finden und was taugt denn nun wirklich was und welches Gerät legt man sich lieber nicht zu? Wir sind der Sache mal auf den Grund gegangen.

Wir brauchen einen neuen Wasserkocher
Wir brauchen einen neuen Wasserkocher

Die Unterschiede beim Wasserkocher

Wie einfach war es doch da früher, schnell den Heizkessel oder einen Topf auf den Herd zu stellen und daraus dann heißes Wasser zu gewinnen. Aber natürlich möchten auch wir nicht mehr auf die Annehmlichkeiten dieses Fortschritts verzichten. Aber wo liegen denn nun die Unterschiede der verschiedenen Modelle? Zum einen wären da die Wasserkocher aus Edelstahl. Das Design ist hier ja zumindest schon mal sehr ansprechend. Doch Edelstahl leitet natürlich auch Hitze, was man vor allem dann bedenken sollte, wenn auch Kinder im Haushalt sind. Auch wenn diese Haushaltsgeräte natürlich immer aus ihrer Reichweite gehalten werden sollten. Wichtig ist hier ebenfalls, dass der Griff auf jeden Fall isoliert sein sollte. Wasserkocher aus Glas hingegen sehen zwar schick aus und werden auch sicher nicht so heiß, wie Edelstahl, doch auch hier verbirgt sich eine Gefahr. Denn wenn dieser einmal runter fällt, wird wohl nicht mehr viel zu retten sein. Da sprechen dann doch die Geräte aus Kunststoff eher für sich. Sie werden nicht so heiß und können auch mal runterfallen ohne gleich kaputt zu gehen. Und auch hier gibt es mittlerweile wirklich tolle Modelle. Dann wäre da noch die Frage, wie das Wasser denn nun aufgeheizt werden soll. Denn auch dabei gibt es wieder Unterschiede. Da wären die Wasserkocher mit Heizspirale und die, welche durch eine Edelstahlplatte im Boden das Wasser aufkochen. Weil sich bei regem Gebrauch schnell Kalk ansammelt, sind Modelle mit Edelstahlplatte leichter zu entkalken.

Der Kauf vom Wasserkocher soll wohlüberlegt sein

Oft haben wir gelesen, dass von dem Kauf von einem Wasserkocher mit Heizspirale eher abgeraten wird. Aber warum ist das so? Die Heizspirale ist hier nahe des Bodens im Wasserkocher integriert und kommt somit immer direkt mit dem Wasser in Verbindung. Ein Nachteil besteht hier darin, dass diese, um richtig funktionieren zu können, auch immer vollständig mit Wasser bedeckt sein muss. Man kann hiermit also nicht nur eine kleine Menge Wasser erhitzen. Der andere, weitaus größere Nachteil ist, wie bereits schon erwähnt, dass die Heizspirale sehr schnell verkalkt. Kalk an sich ist für den Menschen nicht unbedingt gesundheitsschädlich. Schön anzusehen ist so ein verkalktes Gerät aber nicht. Außerdem kann dadurch natürlich auch die Leistung des Kochers verringert werden. Hat man das Gerät dann entkalkt, muss man es unbedingt noch einige Male mit klarem Wasser ausspülen, um alle Reste des Entkalkers zu entfernen. Da ist ein Modell aus Edelstahl oder ein Wasserkocher aus Kunststoff mit einer integrierten Heizplatte doch angenehmer. Unterschiede in der Wattleistung steigern oder verringern die Zeit, bis das Wasser dann kocht. Praktisch ist aber auch, dass manche Wasserkocher eine Temperaturanzeige integriert haben. Das ist besonders empfehlenswert bei der Zubereitung von Babynahrung oder auch für bestimmte Teesorten. Somit kann man bei einigen Geräten selbst entscheiden, bei welcher Temperatur sich das Gerät automatisch abschaltet. Ob der Wasserkocher ein Signal beim Abschalten von sich geben soll, ist ebenfalls eher Geschmackssache. Wir hoffen, dass diese kleine Zusammenfassung Ihnen die Kaufentscheidung für ihren nächsten Wasserkocher etwas erleichtern konnte. Wir haben uns gegen einen Modell aus Edelstahl und  für einen aus Kunststoff mit Heizplatte entschieden und freuen uns schon auf unseren nächsten heißen Tee.

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One thought on “Wasserkocher – Welcher darf´s sein?

  1. Da kann ich nur zustimmen, vor dem Kauf sollte man sich informieren, denn es gibt ziemliche Unterschiede bei den Wasserkochern. Vor allem in Qualität und Verarbeitung. Ich persönlich habe mir den Klarstein Pure Water gekauft und bin sehr zufrieden damit.

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