So wird der Kühlschrank kein Stromfresser

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Was ist beim Kühlschrank wichtig?

Kein Haushalt kommt wirklich ohne einen Kühlschrank aus. Allerdings sollte bei einer geplanten Neuanschaffung genau hingeschaut werden, welches Gerät sinnvoll ist und welches nicht. Es gibt viele Dinge, auf die man beim Kühlschrank achten kann und sollte. Generell sind Küchengeräte immer eine Investition auf lange Zeit. Meist werden sie nur ausgetauscht, wenn sie in die Jahre gekommen und kaputt sind. Entscheidet man sich bei einer Neuanschaffung für ein falsches Modell oder wählt nicht die benötigte Größe, ärgert man sich also die nächsten Jahre und der Stromverbrauch kann sogar deutlich höher ausfallen, wie eigentlich nötig wäre. Außerdem stellt man sich die Frage, ob man einen Kühlschrank ohne oder mit Gefrierfach benötigt oder sogar mit einer Kühl-Gefrier-Kombination besser beraten wäre.

Kühlschrankfolie bringt frischen Wind in alte Küche
Die richtige Kühlschrankgröße ist wichtig

Auf die Größe kommt es an!

Stromverbrauch hängt von Größe und Befüllung ab

Eins der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines neuen Kühlschranks ist zunächst die Größe. Große Kühlschränke im amerikanischen Stil, am besten Doppeltürer mit Eiswürfelzubereiter, sind absolut im Trend. Sie sehen zugegebener Maßen toll aus und sind sicher der Traum von so mancher Hausfrau sowie vielen Hausmännern. Sie bieten im Kühlraum immens viel Platz. Endlich können Getränke in größeren Mengen gekühlt werden und dabei bleibt noch genug Raum für Lebensmittel. Allerdings: je größer der Kühlraum, umso mehr Energie muss das Kühlgerät aufwenden, um effizient zu kühlen. Jeder Kühlschrank ist darauf ausgelegt, ordentlich gefüllt zu sein. Deshalb sollte man beim Kühlschrankkauf die richtige Größe wählen. Bleibt der Kühlinnenraum leer, muss sehr viel mehr Strom aufgewendet werden, um die ideale Kühltemperatur zu erreichen. Mit jedem Öffnen des Kühlgeräts entweicht kalte Luft, warme Luft dringt hinein. Je leerer also das Kühlgerät ist, umso mehr warme Luft muss später gekühlt werden, was die Stromrechnung nach oben treibt. Das gilt ebenfalls für Kühl-Gefrier-Kombi und Gefriertruhe.

Unser Tipp: Wählen Sie beim Kühlschrank die Größe anhand des durchschnittlichen Bedarfs aus (bezogen auf das ganze Jahr). Ein voll bepackter Kühlschrank verbraucht weniger Strom, als ein leerer. In einem heißen Sommer, wo man mehr Getränke kühlen möchte, kann es lohnend sein, sich einen weiteren Kühlschrank beizustellen.

Die gängigen Kühlschrankgrößen

Die Größe bei Kühlschränken ist heute fließend. Es gibt Standardgeräte mit etwa 100 bis 150 l Kühlraum, kleinere Modelle weisen ungefähr 80 bis 100 l Fassungsvermögen auf. Daneben gibt es die halbhohen Geräte, die bei einer Standhöhe von etwa 1,40 m circa 240 l Volumen Kühlraum anbieten. Amerikanische Modelle als Doppeltür-Geräte fassen ungefähr 500 Liter. Optional gibt es nahezu alle Geräte mit Gefrierfach. Eine solche Lösung bietet sich an, wenn man keine Verwendung für eine große Kühl-Gefrier-Kombi oder eine separate Gefriertruhe hat. Unsere Empfehlung:

  • kleine Geräte (80 – 100 l): für Haushalte mit 1-2 Personen
  • mittlere Geräte (100 bis 150 l + 240 l): für Haushalte mit 3-5 Personen
  • große Geräte (über 240 l): für Haushalte ab 5 Personen
Kühlgeräte für die Gastronomie
Kleine Kühlgeräte

Coole Minis

Eine weitere Lösung bietet der Mini-Kühlschrank. Die Definition Mini-Kühlschrank ist sehr variabel. Das Füllungsvolumen kann hier ab 5 Liter bis in mehren Stufen bis hinzu 80 Litern reichen. Die kleinen Geräte in mittlerer Größe eignen sich durchaus für den Single-Haushalt. Die sehr kleinen können als witzige Gadgets (z. B. Mini-Kühlschrank in Getränkedosen-Design) verschenkt und natürlich auch genutzt werden. Je nach Fassungsvolumen des Innenraums passen nur einige wenige Getränkedosen, ein bis zwei Liter Milch oder ein paar Snacks hinein. Praktisch sind die kleinen Cooler beispielsweise für den Einsatz im Büro oder im Wohnzimmer, wenn man Getränke schnell kühlen will, aber das Großgerät in der Küche voll ist. Manche der kleinen Kühlschränke können über den Zigarettenanzünder im Auto mit Energie versorgt werden, was durchaus für viele Nutzer interessant ist. Bei längeren Fahrten im Sommer, beim Camping usw. bringen diese kleinen Kühler so manchen Vorteil. Eine recht umfassende Seite zu den unterschiedlichen Geräten gibt es z. B. hier: http://www.mini-kuehlschrank.com. Dort kann man sich über eine Suchfunktion Geräte für den individuellen Bedarf anzeigen lassen.

Energieeffizienz beim Kühlschrank

Möchte man sich ein neues Elektrogerät für die Küche anschaffen, lohnen sich ein paar Gedanken zum Stromverbrauch. Wie oben bereits ausführlich beschrieben, sollte ein Kühlgerät immer möglichst voll sein, um so den Stromverbrauch niedrig zu halten. Aber auch die Energieeffizienz sollte bei der Kaufentscheidung herangezogen werden.  Unterteilt wird in die Stufen

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G

Die Klasse A zeichnet sich durch den niedrigsten Energieverbrauch aus, während G die schlechtesten Werte aufweist. Durch diese grobe Unterteilung und die immer moderner werdende Technik wird inzwischen mit dem Symbol „+“ abermals unterteilt.

Zum Beispiel:

  • A+
  • A++
  • A+++

Mit jedem + mehr darf man sich über bessere Werte beim Stromverbrauch freuen. Wir achten grundsätzlich beim Kauf neuer Elektrogeräte auf eine möglichst gute Energieeffizienz und tauschen nach und nach alle Altgeräte (Stromfresser) in neue stromsparende Geräte aus. Zwar geht die Stromrechnung dadurch nicht nach unten, weil die Stromkosten ohnehin permanent angehoben werden. Aber immerhin: Wir zahlen nie mehr, sondern kommen in etwa jährlich Null auf Null raus.

Stromsparend Kühlen & Gefrieren

Neben den bereits erwähnten Tipps kann man beim Betrieb von Kühlschrank, Mini-Kühlschrank sowie Kühl-Gefrier-Kombi und Gefrierschrank noch einiges mehr beachten, um den Stromverbrauch niedrig zu halten.

Richtig aufstellen

Der perfekte Standort für ein Kühlgerät ist kühl und liegt im Schatten. Wird der Kühlschrank in Heizungsnähe oder in der Sonne aufgestellt, steigt der Stromverbrauch rasant an.

Richtig beladen

Werden Kühlgeräte mit sehr viel Kühl- bzw. Gefriergut beladen, müssen sie ordentlich Leistung liefern. Besser ist es, nach und nach zu befüllen, wenn dies möglich ist. Unbedingt sollte die geräteabhängige Empfehlung des Herstellers zum Beladen beachtet werden (z. B. Gemüse ins Gemüsefach usw.).

Kurz öffnen

Muss ein Kühlgerät geöffnet werden, sollte die Öffnungszeit kurz sein, damit nicht zuviel kühle Luft entweicht und warme Luft eindringt. Je mehr Kälte-Wärme-Austausch stattfindet, umso mehr Energie muss zum Kühlen aufgewendet werden. Ganz wichtig ist auch, dass man nicht zu schnell hintereinander das Gerät öffnet. Denn wird die Kühlschranktür verschlossen, läuft das Elektrogerät temporär auf höheren Touren, um die eingedrungene Wärme abzukühlen. Wird in dieser Phase der Tür geöffnet, steigt der Energieverbrauch nach oben.

Gummidichtungen sauber halten

Jede Tür eines Kühlgeräts ist mit Gummidichtungen versehen. Sie sollen den Innenraum möglichst luftdicht verschließen. Verschmutzte Gummidichtungen verhindern dies und so entweicht kalte Luft; der Stromverbrauch wird mehr.

Tipp für Sparfüchse

Wird der Kühlschrank längere Zeit nicht genutzt, kann man ihn ganz vom Strom nehmen. Das gilt auch für andere Kühlgeräte wie die Kühl-Gefrier-Kombination. Der Mini-Kühlschrank wird ebenfalls vom Strom genommen, wenn man ihn nicht benötigt. Bei ihm lohnt sich dies sogar schon für wenige Tage, was bei einem Gefriergerät jedoch nicht der Fall wäre. Werden Kühlgeräte vorübergehend nicht vollständig genutzt, kann man auch den Innenraum mit Styropor füllen, was den Stromverbrauch ebenfalls niedrig hält.

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One thought on “So wird der Kühlschrank kein Stromfresser

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