Natursalz: Aromatisch und gesund salzen

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Gesund salzen und lecker essen

Beim Salzen scheiden sich die Geister. Einerseits braucht der Körper Salze, andererseits gilt zuviel Salz als gesundheitsschädlich. Da viele Zutaten und Lebensmittelprodukte ohnehin gesalzen sind, neigen wir dazu, zuviel der Würze zu konsumieren. Als deutlich gesünder gilt Natursalz, das zudem den Speisen besonderen Geschmack verleiht. Ich selbst verwende seit Jahren Naturkristallsalz, mal als pures Himalayasalz, mal als aromatisiertes Gourmetsalz und bin überzeugt davon, dass ich seitdem eher gesund salzen kann, als es mit herkömmlichem Industriesalz möglich war.

Natursalz - zum gesunden Salzen
Natursalz – zum gesunden Salzen

Wie viel Salz braucht der Mensch?

Salz ist zunächst ein natürliches Mineral, das für den menschlichen Organismus überlebenswichtig ist. Salze können heilen, aber in einer Überdosis krank machen. Natursalz soll gesund salzen ermöglichen, weil es eine andere Zusammensetzung als raffiniertes Industriesalz hat. Im Umkehrschluss müsste man sich der Frage widmen, ob letzteres für die Wohlstanderkrankungen in den Industrieländern (mit-)verantwortlich sein kann.

Wissenschaftler empfehlen eine tägliche Salzmenge von drei bis 5 Gramm. Wer häufig fertig zubereitete Lebensmittel konsumiert, sollte beim Salzen von selbstgekochtem Essen sparsamer mit Salz umgehen, weil bereits eine hohe Salzmenge konsumiert wird. In Wurst, Käse, Knabbergebäck, Chips, sogar in Brot steckt Salz drin. Auch in Süßspeisen ist ein gewisser Salzgehalt meist gegeben, weil die Salzzugabe die Süße gut unterstützt. Lebt man zu salzig, riskiert man einen zu hohen Blutdruck, Wassereinlagerungen und viele andere Wohlstandserkrankungen mehr. Denn die Übersalzung ist vornehmlich in Ländern gegeben, in denen es einen uneingeschränkten Zugang zu Lebensmittel, Fast Food und Fertigprodukten gibt.

In der Küche ist es für mich sehr schwierig, täglich auf die richtige Salzmenge zu achten. Mal isst man hiervon mehr, davon weniger – oder man legt an einem Tag mehr salzige Wurst auf´s Brot wie an anderen Tagen, so dass es generell in allen Haushalten schwer sein dürfte, sich an den wissenschaftlichen Empfehlungen in der Praxis zu halten. In meiner Familie wird deshalb sparsam, aber mit einem guten Natursalz für die richtige Würze gesorgt.

Warum soll Natursalz gesünder sein?

Salz wird oft als Weißes Gold bezeichnet. Diese Bezeichnung lässt dem Gewürz seine besondere Bedeutung nach wie vor zukommen. Denken wir an die Schüsseler Salze, denen man sogar Heilkräfte nachsagt. Spricht man von weißem Gold, bezieht man sich nicht auf raffiniertes Industriesalz, das mit Jod angereichert wurde. Diese Bezeichnung ist vielmehr naturbelassenem Salz wie Himalayasalz, unraffiniertem Gourmetsalz oder auch Fleur de Sel vorbehalten.

Himalayasalz - Weißes Gold
Himalayasalz – Weißes Gold

Im letzten Absatz sind zwei wesentliche Punkte beinhaltet: Unraffiniert und mit Jod angereichert. Brauchen wir überhaupt zusätzliches Jod im Salz oder kann darauf verzichtet werden? Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass Salze nicht künstlich mit Jod angereichert werden müssen, wenn man mit einem Natursalz gesund salzen würde, gleiches gilt für Fluorisierung von Salz.

Auch, wenn ich kein Wissenschaftler bin und nachfolgende Zusammenfassung in eigenen Worten wiedergebe, erscheinen mir die Erklärungen einleuchtend, die man bei der Verwendung von Natursalz als positive Argumente anführt. Natürliches Salz wie etwa das Himalyasalz setzt sich aus 84 natürlichen Elementen zusammen. Raffiniertes Salz, wie man es aus dem Supermarkt erhält, besteht demgegenüber nur noch aus 2 Elementen:

  • Natrium
  • Chlorid

Sie zusammen bilden die Verbindung von Kochsalz (NaCl), wie wir es normalerweise in der Küche zum Würzen und Abschmecken verwenden. Optional werden die beiden Elemente im Kochsalz mit Jod und Fluor angereichert, wenngleich man es beim Raffinieren zuvor rausgezogen hat. Durchaus ist denkbar, dass dadurch ein Zuviel an Jod und Fluorid im herkömmlichen Kochsalz steckt.

Anders als raffiniertes und künstlich aufbereitetes Industriesalz enthält Natursalz neben Natrium und Chlorid 82 weitere natürliche Elemente und liefert somit einerseits wertvolle Mineralien und sorgt dafür, dass es beim Salzgenuss nicht zur erhöhten Zufuhr von Natrium und Chlorid kommt, wodurch man mit eben jenem Naturkristallsalz gesund salzen können soll.

Ein weiterer positiver Aspekt beim Himalayasalz kommt hinzu. Diese Salzart ist aufgrund der Austrocknung der Urmeere vor über 220 Millionen Jahren unter großem Druck entstanden. Ohne Einschlüsse von Umweltgiften und schädlichen Verunreinigungen. Auch dies spricht dafür, mit einem solchen naturbelassenen Salz gesund salzen zu können.

Geschmackliche Unterschiede sind gravierend

Zum Natursalz fand ich durch einen Zufall – noch bevor ich mir überhaupt Gedanken darüber machte, ob wir gesund salzen (sollten). Ich bekam Gelegenheit, Naturkristallsalz zu probieren, welches auch als Gourmetsalz angeboten wurde. Es handelte sich um Natursalzkristallplättchen, die mit getrockneten Kräutern wie Petersilie, Oregano und Basilikum angereichert waren. Erst, als ich ich den geschmacklichen Unterschied erleben durfte, beschäftigte ich mich näher mit Natursalzen wie zum Beispiel dem Himalayasalz.

Der geschmackliche Unterschied ist enorm. Natursalz ist bei Weitem nicht so salzig und deshalb passiert Versalzen der Speisen eher selten. Meine ersten Kochversuche mit Naturkristallsalz brachten Essen auf den Tisch, die gerne noch etwas mehr Salzgeschmack vertragen hätten, obwohl ich die gleiche Salzmenge zum Würzen verwendet hatte. Schnell war die richtige Salzmenge gefunden, um alle Gerichte geschmacklich auf den Punkt zu salzen. Erstaunlich finde ich die folgende Tatsache. Fällt einem doch mal etwas zuviel vom Natursalz in den Topf, sind die Produkte nicht gleich versalzen, sondern schmecken einfach nur würziger.

Saltini's Natursalzplättchen
Saltini’s Natursalzplättchen

Dass Natursalzplättchen wie die Saltini´s zudem noch mit aromatischen Kräutern zusätzlich einen phantastischen Geschmack abgeben, ist ein großartiger positiver Nebeneffekt, den ich heute in meiner Küche nicht mehr missen möchte. Vor allem, wenn man keine frischen Kräuter im Haus hat und das Kräutersalz mit einer Salzmühle mahlt, hat man einen tollen Ersatz und ein leckeres Kräuteraroma. Außerdem kann die Salzmenge bei der Verwendung aromatisierten Natursalzes reduziert werden, ohne Geschmackseinbußen. Somit hat sich unser Salzkonsum automatisch reduziert. Denn kritische Stimmen zu Natursalzen gibt es ebenfalls.

Auch, wenn ich überzeugt bin, dass wir inzwischen wirklich gesund salzen, stellt sich für mich letztlich diese Frage gar nicht mehr. De facto schmeckt meiner Familie und mir das Natursalz besser. Weder haben wir Blutdruck, noch Mangel an Jod oder Fluor.

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